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Die Sozialisierung von Welpen mit Artgenossen beginnt nicht, wie viele glauben in der siebten Lebenswoche - im Gegenteil mit der achten Woche sind bereits die sozialen Beziehungen mit den Artgenossen, mit denen die Welpen aufwachsen fest verknüpft und stabilisiert!

Alles was ein Welpe lernen muss, lernt er bereits von seinen Geschwistern und den Elterntieren. Daher ist es äußerst wichtig, den Welpen nicht zu früh zu sich nach Hause zu holen! Der ideale Zeitpunkt für eine Trennung von den Geschwistern und der Mutter ist im Alter von acht Wochen. In dem Alter von acht bis zwölf Wochen befindet sich der Welpe in der sogenannten "Angstphase". Das bedeutet, der Welpe erforscht seine Umwelt deutlich vorsichtiger als vorher. Dies hat auch seinen Sinn, da er sich nun vermehrt allein frei bewegt (im Gegensatz zu vorher, als die Mutter ihn begleitet und beschützt hat). Umweltreize werden nun viel misstrauischer aufgenommen!

Wir müssen nun also ein besonderes Augemerk auf den Welpen haben und genau bedenken, welche Erfahrungen wir ihn machen lassen!

Bei sogenannten freien Spielgruppen werden von Welpen leider häufig in dieser sehr sensibelen Phase Negativeindrücke (Mobbing etc.) gemacht. Da sämtliche Erlebnisse in der Prägungsphase unwiderruflich gespeichert werden, können solche Erfahrungen zu einem unsicheren und sozialinstabilen Verhalten führen. Diese lösen nicht selten später Artgenossenaggressionen aus.

Ein anderer Aspekt ist, dass sich Welpen so ausschließlich auf andere Artgenossen fixieren, jedoch nicht auf ihren wichtigsten Sozialparnter, den Besitzer!
Aus den vorgenannten Gründen, biete ich keine reine Welpenspielgruppe an!

Ich biete Ihnen den sofortigen Beginn der Erziehung Ihres Welpen in Kombination mit der Möglichkeit des kontrollierten Spielens an!

Das bedeutet, die Welpen und Junghunde werden beim Spielen genau beobachtet und es wird auch in das Spielen eingegriffen - wenn notwendig - um Negativerfahrungen zu vermeiden! Außerdem ist das Spielen nur ein Teil der Stunde - es werden bereits die Grundkommandos trainiert und gefestigt!


Auch muss an dieser Stelle noch die kritische Frage erlaubt sein, was lernt ein Welpe von Gleichaltrigen? Was lernt ein drei jähriges Kind von einem drei Jährigen? Der Kontakt zu Älteren/Reiferen kann dagegen zu der Weitergabe von Erfahrungen führen!


Nutzen Sie die Möglichkeit alle wichtigen Fragen zur Prägungsphase des Welpen sowie zur Erziehung, Stubenreinheit etc. in einem ausführlichem Gepräch im Rahmen des WELPEN ABC's zu klären und zu beprechen! Weiterhin lade ich Sie gern nach telefonischer Absprache in den JUNGHUNDEKURS ein.....!


Ergänzend ein Zitat von Hans Schlegel (http://www.wolfsprung-kennels.ch):

"Die Mehrheit solcher Kurse sind nicht nur wirkungslos sondern aus der Sicht der modernen Verantwortungs-Kynologie mitunter sogar schädlich. Das seriöse Prägen von Welpen müssen die Züchter im Alter ab der 5. Lebenswoche durchführen, denn ab der Übernahme des Hundes beginnt ein ganz sensibler Neuanfang. Mensch und Umwelt steht dabei während vier Wochen im absoluten Vordergrund und nicht die Weiterprägung auf Artgenossen. Das sinnlose Herumrennen lassen der Welpen und Junghunde trägt wenig dazu bei, dass unsere Hunde zukünftig weniger negativ auffallen und somit die gewünschte Akzeptanz der Nichthundehalter gewinnen können. Es erfreut aller höchstens für eine ganz kurze Zeit die Gemüter der Kursteilnehmer, weil es einen "Kaffeechränzli" oder einen "Kinderspielplatz" Eindruck hinterlässt. Wir müssen uns gerade in dieser Hinsicht grundlegend neu orientieren. Klein Nero checkt blitzschnell. Sobald er das erste Mal über die menschliche Grenzschwelle tritt und es für ihn richtig spassig wird, hört der Spass bei vielen Hundehaltern ganz plötzlich auf! Der Mensch wird sachlich und der Hund versteht unsere Botschaften nicht mehr. Die Kommunikation Mensch - Tier und das Verständnis für unsere Umwelt ist meines Erachtens das erste wichtigste Modul, das in jedem Kurs vermittelt werden muss"

(Quelle: http://www.kromfohrlaender.ch/HansSchlegel.html)


 
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